Kreisklasse A | 9. Spieltag
Lübecker SC 2 - VfB Lübeck III | 5:3 (2:3)

Sand im Getriebe

Im Spiel gegen die zweite Mannschaft des Lübecker SC musste die „Tritte Hään“ eine unnötige 3:5 (3:2) Niederlage hinnehmen.

Aufgrund der Verletzungen und „Nachwehen“ aus dem Spiel gegen Eintracht Lübeck (u.a. zwei unnötige Sperren) ging die III. Mannschaft des VfB Lübeck wieder mit enger Personaldecke in das Spiel gegen den Lübecker SC, dürfte sich aber über die Rückkehr des wieder genesenen Hanno erfreuen. Der VfB kam jedoch in den ersten Minuten nicht gut ins Spiel und musste in der Anfangsphase des Spiels gleich einen Gegentreffer verkraften: Nach einem Pass aus dem Mittelfeld ging der gegnerische Stürmer unbedrängt durch die VfB-Abwehr und hatte keine Mühe, den Ball vorbei an Björn im Tor unterzubringen. Anschließend fing sich der VfB jedoch kam besser ins Spiel und übernahm das Kommando auf dem Platz. Nachdem der Keeper von LSC zuvor noch zweimal gut parieren konnte, war es Jani nach einem Freistoß von Hadde, den ein LSC-Spieler unglücklich verlängerte, der per Kopf den verdienten Ausgleichstreffer erzielen konnte. Eric nach wunderschönem Pass von Timo und anschließend Timo selbst durch einen satten Schuss aus der Drehung konnten das Ergebnis in der Folge noch auf 3:1 in die Höhe schießen. Das Spiel war nun bis zur Pause fest in VfB-Hand, umso ärgerlicher war der unnötige Gegentreffer kurz vor dem Pausenpfiff, nachdem die VfB-Abwehr zuerst zu weit weg vom Gegenspieler stand, dann zu wild auf den ballführenden Spieler ging und sich durch einen einfachen Doppelpass ausspielen ließ – den auf den Elfmeterpunkt zurückgelegten Ball musste der LSC-Stürmer nur noch einschieben.

Auch wenn der Gegentreffer vor der Pause ärgerlich war, ließ das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt nicht vermuten, dass der VfB das Spiel noch aus der Hand geben könnte. Obwohl in der Halbzeit noch mal exakt auf die Spielsituation vor dem 2:3 eingegangen wurde und davor gewarnt wurde, passierte kurz nach der Halbzeit der gleiche Fehler ein weiteres Mal und der LSC kam zum überraschenden Ausgleichstreffer, dem sogar noch kurz darauf der Führungstreffer folgte. Das Spiel wurde unnötigerweise aus der Hand gegeben und die „Tritte Hään“ hatte nun sichtbar Probleme, wieder in den Spielrhythmus der ersten Hälfte zu finden. Auf dem tiefen Boden wurde die Aufgabe, den Rückstand nochmals umzubiegen, naturgemäß mit jeder Spielminute immer schwerer. Das optische Übergewicht, die größeren Spielanteile mündeten in der Folge nicht in großartige Torchancen. Wenn eine Mannschaft bis zum Schluss auf den Ausgleich drängt, löst sie natürlich die Abwehrreihen ein wenig auf und ist anfällig für Konter – aus einem solchen resultierte dann der letzte Treffer des LSC kurz vorm Abpfiff.

„Mund abwischen, Niederlage abhaken, weiter geht´s“…

Aufstellung:
Björn – Hadde – Tense, Malte, Pisto – Lorbas, Jani – Eric (77.min. Marcel), Yannik, Marcel (56.min. Hanno) – Timo (82.min. Tore)

Tore:
06.min.: 0:1
15.min.: 1:1 Jani (Vorlage Hadde)
18.min.: 2:1 Eric (Vorlage Timo)
23.min.: 3:1 Timo (Vorlage Jani)
45.min.: 3:2
53.min.: 3:3
60.min.: 3:4
90.min.: 3:5

SR: Gut in der Spielführung, wenn auch mit strittigen Entscheidungen, vor allem in der Hektik der 2.Halbzeit souverän.

ZR: rund 50