Pokal
Rot-Weiß Moisling III - VfB Lübeck III | 2:3 (1:1)

„Erste Runde Bukarest, zweite Runde Rom, …“

Die III. Herren des VfB Lübeck setzte sich im Pokalhalbfinale gegen die III. Herren von Rot-Weiß Moisling mit 3:2 (1:1) durch und trifft nun im Endspiel auf die III. Herren des TSV Siems, die ihr Halbfinalspiel gegen die III. Herren von Eintracht Groß Grönau für sich entscheiden konnten.

Schon zu Beginn des Spiels war im Kabinengang mitzubekommen, was uns an diesem Pokalabend erwarten wird: Spieler der III. Herren von Rot-Weiß Moisling machten ihrem Unmut darüber Luft, dass sie nicht im Kader für dieses Spiel waren, weil Spieler anderer Mannschaften (vornehmlich aus der II. Herren) „aushalfen“ – es wurde somit mal wieder kräftig „gemokelt“, um uns eins auszuwischen! Genützt hat es dennoch nichts!

Vor rund 60 Zuschauern ging es gleich von der ersten Minute an temporeich zur Sache. Nach den ersten zwei Warnschüssen von Jani (leider erfolglos) bekam Moisling im Gegenzug nach einem unnötigen Querschläger in der Abwehr einen Freistoß zugesprochen, der unhaltbar über die Mauer hinweg ins Tor gezirkelt wurde. Der Schock über diesen frühen Rückstand hielt jedoch nicht lange an, kurze Zeit später setzte sich Marco allein gegen zwei Mann hervorragend durch, ehe er im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Jani gewohnt sicher. Im weiteren Spielverlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich ein gutes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten die jedoch nicht in Torerfolge umgemünzt werden konnten und so ging es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Kabine.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte scheiterte Pizza mit einem Schuss aus der Entfernung noch knapp am gegnerischen Keeper, eine Minute später war Jani dann jedoch zur Stelle und drückte einen verunglückten Torschuss von Yannik über die Linie. Die Gegenwehr von Moisling schien nun gebrochen zu sein, in der Folgezeit erarbeitete sich der VfB mehrere gute Einschusschancen und nahm das Zepter des Spiels ganz klar in die Hand. Das 3:1 war somit nur die logische Konsequenz aus dem spielerischen Übergewicht in der zweiten Hälfte: Pisto erkämpfte sich in der gegnerischen Hälfte stark den Ball, trieb diesen in den Strafraum und legte anschließend gekonnt auf Jani quer, der nur noch einschieben musste – die Vorentscheidung! Nach weiteren ungenutzten Torchancen auf Seiten der Spieler von der Lohmühle konnte Moisling in der Nachspielzeit durch ein Eigentor zwar noch den Spielstand verkürzen, der Sieg war dem VfB jedoch nicht mehr zu nehmen!

Die „Tritte Hään“ bedankt sich bei seinen Zuschauern für die tolle Unterstützung, steht durch diesen hervorragenden Auftritt im Halbfinale nun zum „tritten“ Mal in den letzten „trei“ Jahren im Pokalfinale und wird alles daran setzen, den Pokal in diesem Jahr endlich zu holen!

Aufstellung:
Tore – Hadde – Tobi, Tense, Pisto – Heiko, Pizza (74.min. Lorbas) – Eric, Jani (76.min. Alex), Yannik (86.min. Marcel) – Marco (82.min. Timo)

Tore:
05.min.: 0:1
08.min.: 1:1 Jani
52.min.: 2:1 Jani
72.min.: 3:1 Jani
90.min.: 3:2

SR: solide Leistung

ZR: rund 60 (davon die Hälfte VfB-Anhänger)