Kreispokal untere Mannschaften Qualifikation
VfB Lübeck III – TSV Travemünde 3 | 6:1 (5:1)

Zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison empfing man die 3.Mannschaft des TSV Travemünde auf dem „heiligen Grand“. Nach guter, aber personell doch arg gebeutelter Vorbereitung wollte man nun endlich wissen, wo man sportlich wirklich steht.
Leider hat sich sie Personalsituation immer noch nicht entspannt, mit 12 Mann trat man gegen den TSV an, die wohl auch aufgrund von Verstärkungen „von oben“ mit gefühlten 20 Mann auf der Lohmühle antraten.
Nichts desto trotz sollte in diesem Jahr wieder das Pokalfinale erreicht werden und so musste halt auch der B-Klassist bezwungen werden.
Der VfB erwischte einen Auftakt nach Maß, denn nach Zuspiel von Eric zog Steini aus 20 Metern ab und der auch ansonsten unsichere Keeper des TSV  hatte das Nachsehen.
Der VfB machte weiter Druck, allerdings konnte man bereits nach wenigen Minuten erkennen, dass auch die Travemünder einige gute Fußballer in ihren Reihen hatten.
Allerdings war der Ausgleich nur kurze Zeit nach der VfB-Führung mehr oder weniger ein Geschenk des Gastgebers, der Abschluss des TSV-Angreifers dann allerdings mustergültig.
Wurde in vergangenen Monaten nach Gegentreffern gern mal lamentiert, so zeigte Grün-Weiß diesmal sein positives Gesicht: Ball aus dem Netz holen und weiter machen!!!
Der VfB offensiv weiterhin sehr zielstrebig, Travemünde versuchte dagegenzuhalten, hatte
aber auch gut mit dem starken Wind zu kämpfen.
Die erneute Führung des VfB durch eine Kopie des 1:0 war dann auch keine große Überraschung.Was etwas überraschte, waren die darauf folgenden Minuten.
Der VfB wie aufgedreht, der TSV schien sich zumindest defensiv seinem Schicksal zu fügen.
Der Transporter auf Zuspiel vom Gramscht, nochmals unser Energiebündel mit einem Elfmeter nach Foul an Steini und Hauchi mit einer feinen Einzelleistung nach einem Befreiungsschlag von Strunk´s Bruder schraubten das Ergebnis auf 5:1 zur Halbzeit.
Zwar warnte man in der Pause, nicht nachlässig zu werden, da man nun selbst in „windige“ Schwierigkeiten kam, allerdings war man den Travemündern hoch überlegen, ohne dass diese unbedingt enttäuscht hätten.
Die Geschichte der 2. Halbzeit hätte man schnell erzählen können.
Der VfB verständlicherweise nicht mehr ganz mit dem Offensiv-Spektakel, Travemünde versuchte es zwar noch einmal, aber wenn sie dann mal durchkamen, war unser Tore im VfB-Gehäuse auf dem Posten.
Überraschenderweise wurde das Spiel Mitte der 2. Halbzeit ziemlich hektisch.
Nach dem der Schiri bereits in der ersten Hälfte ein Nachtreten eines TSV-Akteurs nicht gesehen hat bzw. auch nicht sehen konnte, kam es jetzt zu einem Ellenbogen-Schlagen gegen
einen VfB-Spieler, der sich zu einer Revanche-Tat hinreißen ließ. Im Nachhinein Glück für
beide Spieler, dass sie hier nur verwarnt wurden.
Nicht vergessen wollen wir noch das 6:1, dass der Transporter mit seiner unnachahmlichen
Arterzielte, nachdem ihn der Sünnach herrlich frei gespielt hat.
Am Sonntag nun der Punktspielauftakt, bei dem die Tritte Hään an diese Leistung anknüpfen und den Dornbreitern zeigen will, wo der Flamingo ( Hammer ) hängt.

Der VfB spielte wie folgt:
Priess – Hartwich – T.Strunk, Claßen, S.Strunk – Reinhardt, Grascht,
Burchert, Sonntag – Steinfeld, Hauch
Eingewechselt: Paarmann
Zuschauer: 40
Tore:    1:0 (  2.) Steinfeld ( Burchert )
            1:1 (  7.)
            2:1 (17.) Steinfeld
            3:1 (24.) Reinhardt ( Grascht )
            4:1 (27.) Reinhardt ( ELF., Steinfeld )
            5:1 (30.) Hauch ( T.Strunk )
            6:1 (81.) Reinhardt ( Sonntag )