SV VIktoria 08 III - VfB Lübeck III am 09.05.2010 Falkenwiese

Spieltag Kreisklasse D Lübeck Saison 2009/2010

SV Viktoria 08  3 – VfB Lübeck 3 0:6 ( 0:4 )

Die Créme de la Créme der Kreisklasse D ? Der TSV Dänischburg ? Leistungsmäßig zwischen A- und B-Klasse angesiedelt? Der Rote Stern ?
Nein, WIR haben es geschafft! Wir sind seit Sonntag Meister in der Kreisklasse D!!!
Hatte man sich die Tage vorher noch ein klein wenig Sorgen gemacht, dass die Gedanken der Jungs bereits zu sehr bei den Feierlichkeiten sein würden, so waren die Zweifel vor dem Spiel
ausgeräumt, denn die Spannung wurde hochgehalten und keiner unterschätzte die Viktoria,
die vielleicht nicht zu den stärksten Gegnern in dieser Saison zählte, aber dennoch mit
Kampfgeist und fairer Spielweise überzeugen konnte.
So war es auch am Sonntag. Der Gastgeber kam sogar etwas besser ins Spiel und der VfB hätte sich nicht über einen frühen Rückstand beschweren können.
Trotz Ausfall von 4 Stammspielern übernahm der VfB aber mehr und mehr die Initiative und setzte die Falkenwiese-Elf immer wieder unter Druck.
Trotz des schwer bespielbaren Bodens konnten die Lohmühlen-Kicker auch spielerische Highlights setzen.
So auch in der 16. Spielminute :
Einen Angriff über links passte Micha in die Mitte zum Yannik, der astrein auf Kolja ablegte, dieser fackelte nicht lange und sein Geschoß schlug rechts oben im Winkel ein. Ein Traumtor!
Nur 3 Minuten später eine weitere Beruhigung für die grün-weißen Seelen:
Der Transporter flankte butterweich auf den Yannik, dieser hatte keine Probleme, den Ball über die Linie zu bugsieren.
Nach einer halben Stunde sogar das 3:0, wieder war der Transporter Ausgangspunkt, er passte herrlich in den freien Raum zu Micha, und dieser lupfte den Ball über den Viktoria-Keeper ins Netz.
Kurz vor der Halbzeit dann die Vorentscheidung, als Fiete seinen Kumpel Yannik schickte,
dieser mit dem 1. Versuch am Schwarz-Weiß-Torhüter scheiterte, aber den Nachschuss zum 4:0-Halbzeitstand nutze.
Der Sonntag hatte dann noch mit dem Halbzeit-Pfiff die Chance zum 5:0, seine 25 Meter-Rakete landete aber leider am Lattenkreuz.
Trotz der sicheren Führung wurde man in der zweiten Hälfte nicht nachlässig.
Wie bereits erwähnt, wehrte sich Viktoria nach Leibeskräften, hatte auch die ein oder andere
Chance, allerdings hatte heute Tore im VfB-Tor einen Sahne-Tag erwischt.
Und gegen die VfB-Offensive war heute kein Kraut gewachsen.
So fiel in der 59. Minute das 5:0, als der Sonntag einen Torschuss wagte, dieser aber etwas verunglückte und dem Transporter genau vor den Schlappen rollte. So eine Chance lässt sich unser Nationalheld natürlich nicht entgehen.
10 Minuten vor Schluss konnte man dann die Feierlichkeiten planen, die 50 mitgereisten Anhänger hatten für einige „Geschenke“ gesorgt.
Gleichzeitig fiel das 6:0 für unsere Farben, als der Transporter eine Ecke vom heute sehr starken Yannik einköpfte.
Allerdings muss man erwähnen, dass heute die gesamte Mannschaft sehr gut gespielt hat.
Dennoch wären 1-2 Tore für Viktoria hoch verdient gewesen, aber es sollte heute nicht sein.
Negativ war das Verhalten eines Viktoria-Offiziellen, der uns ( Mannschaft und Fans ) den Erfolg wohl nicht gegönnt hat, wobei es dort wohl noch zu einem Nachspiel kommen wird.
Nichtsdestotrotz ließ man sich die gute Laune nicht verderben und man feierte die Meisterschaft noch sehr ausgelassen.

Der VfB spielte mit :

Priess – Behncke – Strunk, Hartwich – Sonntag, Reinhardt, M.Koslowski, B.Koslowski –
Grascht – Leinert, Paarmann
eingewechselt : Wahls, Kaiwesch

Tore :

0:1 ( 16. ) Grascht ( Leinert )
0:2 ( 19. ) Leinert ( Reinhardt )
0:3 ( 33. ) M.Koslowski ( Reinhardt )
0:4 ( 44. ) Leinert ( Paarmann )
0:5 ( 59. ) Reinhardt ( Sonntag )
0:6 ( 80. ) Reinhardt ( Leinert )